„Die längste Nacht“ von Isabel Abedi

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Vita ist zufrieden. Mit dem Abi in der Tasche möchte sie mit ihren zwei besten Freunden und einem alten Campingbus Europa bereisen. Doch der Roadtrip entwickelt sich zu einem Ausflug in ihre Vergangenheit, mit dem sie nie gerechnet hätte. Als sie im kleinen Ort Viagello landet, kommt ihr der Name bekannt vor. Sie erinnert sich an ein unveröffentlichtes Manuskript auf dem Schreibtisch ihres Vaters und ist sich ziemlich sicher, dass der Name darin aufgetaucht ist. Schneller als sie es begreifen kann, ist Vita in Geschichten verstrickt, von deren Existenz sie nie gewusst hat.Und das meiste davon hat mit dem Seiltänzer Luca zu tun, der bestimmt seinen Teil an der Anziehungskraft beiträgt, die das kleine Dorf auf Vita ausstrahlt.

Fazit

Hach, war das ein schönes Buch. Einfach nur toll. Witzigerweise habe ich es im Urlaub gelesen und die Geschichte praktisch vor Ort erlebt. Denn Viagello liegt in der Toskana. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll…

Dieses Buch hat mich entführt und ich war nicht mehr von ihm zu lösen. Die Charaktere sind so wunderbar und lebendig, dass man ihnen nur ganz gespannt folgen kann. Vita war mir wirklich sympathisch, auch wenn sie gut als „typische Jugendbuch-Protagonistin“ durchgeht, kam sie mir dennoch außergewöhnlich vor. Ebenso wie ihre Geschichte es ist.

Bei den meisten Büchern habe ich eigentlich immer relativ schnell ein paar Theorien, von denen sich einige auch bewahrheiten. Denn viele Jugendbücher haben Parallelen oder sind ähnlich aufgebaut. Doch das war hier wirklich nicht so. Auch wenn die Geschichte immer wieder ein paar Impulse setzt, von denen man eine Vermutung ableiten konnte, wurde man letztendlich doch in die Irre geführt. Aber nicht auf eine nervige Weise, bei der man beim Lesen einfach nur wissen will, wie es ausgeht, sondern irgendwie auf eine bittersüße Art. Das Lesen war gefüllt von Spannung und dennoch wollte ich das Ende so weit wie möglich herauszögern, einfach nur, um so lange wie möglich dieses Buch lesen zu können.

Die Handlungsstränge kamen mir wirklich gut durchdacht vor und zwischen allem bestand eine Verknüpfung. Fesseln konnte mich auch die Atmosphäre des Buches, die ich wahrscheinlich immer mit  unseren Urlaubs-Ausflügen verbinden werde (kleine Dörfer wie Viagello und natürlich das Meer).

Das Ende war eine echte Überraschung und dennoch nicht unrealistisch oder von zu weit her geholt. Insgesamt kann ich wirklich sagen, dass mir dieses Buch sehr sehr gut gefallen hat. Ich bezeichne es jetzt sogar als eines meiner Lieblingsbücher. (Ich habe sogar noch etwas italienischen Sand beim Durchblättern gefunden🙂 ).

Danke Isabel Abedi, für diese wunderbare Geschichte.

Bewertung

5 Krönchen (von 5)


Preis:  19,99 Euro (Hardcover)
Verlag:  Arena
ISBN:  978-3-401-06189-4
Seitenanzahl:  400
Buchgenre:  Jugendbuch

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “„Die längste Nacht“ von Isabel Abedi

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