„Solitaire“ von Alice Oseman

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Tori Spring ist ein Teenager der außergewöhnlichen Sorte. Ihre Freunde lassen sich an einer Hand abzählen und sie glaubt sich zu wünschen, es wären noch weniger. Sie ist ziemlich pessimistisch und sarkastisch und hat daher mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum Beispiel wird ihre Art in der Schule kritisiert. Bemerkbar wird das durch die Versuche ihrer Lehrer, sie für andere Dinge zu begeistern. Toris Probleme nehmen zu, als plötzlich ein Blog namens Solitaire ihre Schule in Atem hält.

Solitaire veranstaltet waghalsige Aktionen und Tori scheint die einzige Person zu sein, die versteht, was passiert. Zusammen mit ihrem fast besten Freund begibt sie sich auf eine Spurensuche. Eine Suche nach Solitaire, Freundschaft und sich selbst.

Fazit

Mich hat dieses Buch so aufgewühlt, wie es noch kein anderes getan hat – im positiven Sinne. Hinter so vielem hat sich etwas versteckt, über das man weiter nachdenken könnte und das hat sich auch an meinem Leseverhalten gezeigt. Überall Post-its.

Ich fand dieses Buch ziemlich gut. Die Charaktere sind toll und liebenswert. Wer jedoch nicht mit Tori klar kommt, was ich mir durchaus vorstellen kann, wird dieses Buch hassen, denn alles wird aus ihrer Sicht beschrieben. Die Welt bekommt eine ganz andere Note und ist plötzlich nicht mehr so, wie man sie vielleicht kennt.

Die Bedeutung von Solitaire habe ich erst am Ende richtig verstanden, obwohl einem die Absichten klar sind. Tori erging es auch so. Wer also Lust auf eine außergewöhnliche Geschichte, die viel mit Internet und der schulischen Gesellschaft zu tun hat, sollte „Solitaire“ unbedingt lesen. Es gab nichts an dem Buch, was hätte anders sein sollen oder gefehlt hat.

Bewertung

5 Krönchen (von 5)

Ich habe noch so viel zu sagen, weshalb ich einen einzelnen Blogpost zu meinen Gedanken zu „Solitaire“ verfasst habe. Ich würde ihn eher Leuten ans Herz legen, die das Buch schon gelesen haben.


Preis:  16,95 Euro (Hardcover)
Verlag:  dtv
ISBN:  978-3423761192
Seitenanzahl:  363
Buchgenre:  Jugendbuch, Contemporary
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2 Gedanken zu “„Solitaire“ von Alice Oseman

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