Gedanken zum Bloggen

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Blogs sind kein Neuland mehr und werden allgemein immer populärer und einflussreicher. Leider dienen sie schon längst nicht mehr als Plattform für die eigene Kreativität, sondern als Bestandteil für Marketing und Werbung. Blogger bringen die Produkte der Konzerne den potenziellen Kunden näher. Durch die große Masse von Bloggern, denen immer die gleichen Produkte angeboten werden, entstehen Trends und Hypes.

Wer bloggt, hat kein ungewöhnliches Hobby, denn Blogger gibt es mittlerweile sehr viele. Die unterschiedlichsten Menschen bloggen aus den unterschiedlichsten Gründen. Das führt trotzdem oft zu einem Phänomen: Vorurteile von Nicht-Bloggern gegenüber Bloggern.

Dabei sollte man wirklich unter den verschiedenen Blogs unterscheiden. Natürlich gibt es Leute, die mit dem Bloggen nur Geld verdienen möchten – an sich nichts Verwerfliches, doch deshalb wird Bloggern allgemein eine gewisse Käuflichkeit vorgeworfen.

Vor allem in „älteren“ Medien, wie Zeitschriften oder Fernsehen, werden Blogger kritisiert. Doch dabei wird nicht verstanden: Wir Buchblogger wollen nur unsere Leidenschaft für das Lesen teilen. Das trifft auch auf viele andere Blog-Genres zu.

Warum blogge ich?

Auf die Idee, einen Blog zu starten, kam ich etwa mit 12 Jahren. Ich wollte einen Ort haben, an dem ich mich über Bücher austauschen konnte, mit Leuten, die ebenso viel lesen, wie ich. Doch so wirklich funktioniert das Ganze erst, seit ich begriffen habe, was ein Blog einem alles bieten kann. Nicht nur ein Ort zum Austausch über gleiche Interessen, sondern auch einer, auf dem man sich ausdrücken kann. Ich kann tun und lassen was ich will (im legalen Rahmen natürlich) und meiner Kreativität so viel „Auslauf“ gewähren, wie sie benötigt.

Ich habe viele Ideen, auch wenn sie nicht zwingend etwas mit Büchern zu tun haben. Aber das ist ja auch nichts Schlimmes. Ich kann meinen Blog gestalten und nutzen, wie ich es möchte. Da ich sowieso kein Fan von Schubladendenken bin, sollte mich die Bezeichnung meines Blogs nicht inhaltlich einschränken. Mein Blog soll ein Ort sein, auf dem ich meine Gedanken äußere – über das was mich beschäftigt.

Für wen ist Bloggen eigentlich geeignet?

Bloggen ist geeignet für Leute, die anderen gerne ihre Meinungen mitteilen. Ein Format, das ihnen die Freiheit gibt, uneingeschränkt über beliebige Themen zu reden.

Wenn du gerne Texte verfasst und dich gezielt mit Menschen austauschen möchtest, die sich nicht sowieso schon in deinem Umfeld befinden, wäre ein Blog wohl auch das richtige für dich. Passend zu diesem Thema, habe ich über Svenjas Montagsfragen eine Frage gestellt, die  ihr hier findet. (Meine Antwort)

Mich würde jetzt sehr interessieren, was ihr zu diesem Thema denkt. Warum bloggt ihr und welchen Content lasst ihr auf eurem Blog zu und welchen nicht? Ich bin gespannt, auf eure Antworten :). 

 

 

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3 Gedanken zu “Gedanken zum Bloggen

  1. Regular Reader 11. November 2016 / 14:40

    Wenn es Bloggern oder Youtubern gelingt, sich nicht für werbliche Zwecke einspannen, sich nicht instrumentalisieren zu lassen und eine innere Unabhängigkeit wahren würden, dann würden sie auch ernster genommen werden von den „traditionellen“ Medien.

    Weißt Du, ob es so etwas wie einen Zusammenschluss der „seriösen“ Blogger (der Deutsche-Blogger-Verband-;) gibt – oder Bloggingstandards?

    Gefällt 1 Person

    • caralovesstories 11. November 2016 / 15:00

      Da muss ich dir recht geben 🙂
      Ob es eine derartige Vereinigung gibt, kann ich dir gar nicht sagen, aber das ist eine gute Anmerkung. Es wäre sinnvoll so einen Verband zu haben… 😊

      Gefällt mir

  2. Zwinkerling 8. Dezember 2016 / 12:52

    Ich habe unseren Buchblog eröffnet, um meine Meinung zu meinen gelesenen Büchern niederzuschreiben und meine Erfahrungen zu teilen. Aber ich finde das Bloggen selbst auch spannend. Ich bin eine von denen, die gerne irgendwann hauptberuflich vom Bloggen leben möchte, weil ich einfach meine Leidenschaft und mein Hobby zum Beruf machen möchte.
    Wir selbst haben aber verschiedene Blogs, weil die Themen über die wir schreiben zu vielfältig sind und nicht zusammen passen würden. Ein Blog über Bücher, Pferde und das Laufen würde passt thematisch nicht. Hier gehen die Interessen zu weit auseinander. Daher haben wir die Themen auf verschiedene Blogs aufgeteilt.

    Gefällt 1 Person

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