„Göttlich“-Trilogie von Josephine Angelini

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Reihenvorstellung

Lucas und der Rest der Delos-Familie sind neu auf eine Insel gezogen, auf der auch Helen zuhause ist. Was Helen nicht weiß – die meisten Mitglieder aus Lucas Familie sind Halbgötter. Und was sie auch nicht weiß – sie selbst ist auch eine Halbgöttin. Das könnte ihr vielleicht helfen zu verstehen, warum sie seit der Ankunft der Neuen jede Nacht schreckliche Albträume durchlebt. Sobald sie Lucas sieht, wünscht sie sich nichts mehr, als ihn tot zu sehen. Und noch etwas weiß sie nicht, noch nicht: Lucas und sie sind für einander bestimmt – und das wird so einiges durcheinander bringen.

Fazit

Fans der griechischen Mythologie aufgepasst! Diese Reihe könnte ganz nach eurem Geschmack sein. Voller Spannung und Fantasie bilden die griechischen Gottheiten das Fundament dieser Geschichte. Wirklich spannend! Die Bücher sind voller Action, Abenteuer und interessanten, sympatischen und vor allem gut ausgearbeiteten Charakteren.

Mir hat diese Reihe wirklich gut gefallen, obwohl der zweite Teil einer dieser typischen zweiten Teile war. Das heißt, vor allem im Vergleich mit den anderen beiden Bänden hat er etwas geschwächelt. Die Geschichte hat sich in diesem Buch nämlich ein bisschen gezogen, sodass ich nach zwei Dritteln nicht mehr wirklich Lust hatte, es weiter zu lesen. Doch zum Glück hat mich der dritte Teil wieder gefesselt und die Mängel des vorigen Buches wett machen können.

Wer Probleme hat, sich die griechischen Namen der Gottheiten und auch der anderen Wesen zu merken, wird sehr wahrscheinlich öfters mal durcheinander kommen. Aber zum Glück gibt es am Ende jedes Buches eine gut erklärte Übersicht zum Nachschlagen.

Anfangs dachte ich, mich würde eine Liebesgeschichte erwarten, die mit ein bisschen griechischem Hokuspokus ausgeschmückt ist. Doch dies ist nicht der Fall. Die Liebe zwischen den beiden Protagonisten ist sehr tief mit allen Handlungssträngen und den geschehenden Dingen verstrickt und an keiner Stelle überflüssig, kitschig oder unglaubwürdig. Was in diesen Büchern passiert, ähnelt einer Oddysee ( wie metaphorisch, hihi 🙂 ).

Ich halte diese Reihe auf jeden Fall für lesenswert. Denn außer dem etwas schwächeren zweiten Band habe ich nicht viel zu bemängeln. Mir ist nur öfters aufgefallen, dass Helen hier und da klügere Entscheidungen hätte treffen können, denn manchmal habe ich mich wirklich gefragt: „Mädchen was machst du da?“. Aber das ist vermutlich auch Ansichtssache.

Besonders macht diese Reihe, dass Götter zu einem „Fantasyelement“ gemacht werden und das, glaube ich, ist noch nicht so oft bei Jugendbüchern vertreten. Außerdem ist die griechische Mythologie an sich hier wirklich sehr präsent und man kann viel über sie lernen. Denn anders als man denken könnte, schreibt die Autorin zwar fantasievoll und flüssig. Sie weicht aber dennoch nicht von den griechischen Sagen ab und hat alles im“Original-Zustand“ belassen – sie arbeitet dennoch gut damit. Ich finde das wirklich bewundernswert, bei so vielen Fakten den nötigen Spielraum und die Freiheiten für seine Geschichte zu finden, doch Josephine Angelini ist das sehr gut gelungen.

Bewertung

4,5 Krönchen (von 5)


Verlag:  Dressler
Buchgenre:  Jugendbuch, Fantasy

 

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Ich weiß, wie sehr sich alle Leseratten und Buchcover-Fanatiker über den Buchrücken des dritten Bandes aufregen. Ich glaube, das Bild erklärt warum…

 

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Ein Gedanke zu “„Göttlich“-Trilogie von Josephine Angelini

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