NaNoWriMo 2016 – Review

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Der November ist schon lange zu Ende und mit ihm der NaNo. Was genau der NaNo ist, findet ihr hier.

Wie ihr vielleicht wisst, habe ich daran teilgenommen und somit versucht, ein Buch in einem Monat zu verfassen. Nun ja. Um es kurz zu sagen – ich habe es nicht geschafft. Das liegt sicher nicht an Faulheit oder mangelnder Motivation. Grundsätzlich bin ich ein Mensch, der abends bzw. nachts am besten arbeiten kann. 1667 Wörter pro Tag klingt nach viel – ist es aber eigentlich nicht. In manchen Rezensionen schreibe ich 800 Wörter – und die sind innerhalb von 20 Minuten verfasst .

Also woran hat mein Scheitern gelegen?

Ich habe ein bisschen geschummelt und in den Herbstferien vor dem November schon ein bisschen in die Tasten gehauen. So hatte ich am ersten Tag schon fast 10.000 Wörter geschrieben. Der restliche Verlauf des NaNos ist bitter…mit insgesamt 15.000 verfassten Wörtern bin ich wohl aus dem Rennen. Ich habe mir jeden Tag gedacht: „Ja, die heutigen Wörter kannst du ja auch morgen schreiben. Du solltest jetzt wirklich schlafen gehen.“ Ihr könnt euch vorstellen, was passiert ist. Recht schnell bin ich in ein Defizit von mehreren tausend Worten geraten, das sich unmöglich aufholen ließ. Das habe ich wohl davon…

Eigentlich beiße ich mich durch alles durch, was mir in den Weg kommt. Warum das beim NaNo nicht der Fall war, weiß ich nicht. Vielleicht war ich wirklich zu abgelenkt von meinem Alltag. Meinen Schreibmodus kenne ich ja ganz gut aus den Ferien. Wenn ich an meinem Buch arbeite, bin ich in einer ganz anderen Welt. Wohl weil mich meine Geschichte voll und ganz einnimmt. Manchmal schreibe ich fünf Stunden am Stück. In der Schulzeit ist das einfach nicht möglich. Ich kann keine Hausaufgaben machen, wenn mein Kopf die Storyline immer weiter spannt.

Was habe ich gelernt/mitgenommen?

Ich bin eigentlich ganz stolz auf mich. 15.000 Wörter sind kein schlechter Anfang und sicher etwas, womit es sich arbeiten lässt. Ich werde nicht aufgeben und dieses Buch zu einem Ende bringen. Davon bin ich überzeugt.

Gelernt habe ich: Träumen reicht nicht. Schreiben ist harte Arbeit. Nicht, dass ich das nicht wüsste. Jedoch habe ich die 1667 Wörter etwas unterschätzt bzw. wie schnell sich diese summieren können. Uups…

Würde ich noch mal am NaNo teilnehmen?

Grundsätzlich ist der NaNo eine super Sache! Man erhält als Teilnehmer sehr witzige und motivierende E-Mails und hat auch die Möglichkeit, sich eine Community aufzubauen, die einen zusätzlich anfeuert.

Ich kann nicht sagen, wie mein Alltag in Zukunft aussieht. Außerdem habe ich mein Schreibverhalten gerade schon beschrieben. Dennoch glaube ich, dass der NaNo für mich eine gute Option sein kann. Zumindest um den Wordcount etwas zu heben.

Also ja: Ich würde noch einmal beim NaNo teilnehmen. Jetzt weiß ich ja, was mich erwartet. Falls euch mein Misserfolg jetzt demotiviert haben sollte, kann ich euch aber beruhigen. Das Ziel ist dennoch realistisch und es gibt ganz viele berufstätige und wahnsinnig beschäftigte Menschen, die diese Hürde dennoch meistern.


Quelle/Foto: http://d3bhawflmd1fic.cloudfront.net/assets/crest-05e1a637392425b4d5225780797e5a76.png

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