Tipps für Schüler

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Hier in Berlin beginnt morgen wieder die Schule. Zu diesem Anlass kam mir die Idee für die Schüler unter uns mal ein paar Tipps für einen guten Start in die Schule zu sammeln. Ich hoffe, sie sind hilfreich :).

  1. Zurück in die Routine finden – Dieser Punkt fällt mir persönlich immer besonders schwer, aber er ist sehr wichtig. Denn ich glaube nicht, dass der Schulstart gut gelingt, wenn man um 4 Uhr nachts noch vor Netflix hängt. Daher empfehle ich schon am Wochenende vor dem ersten Schultag, früher ins Bett zu gehen und das Handy abends auch mal zur Seite zu legen. Auch am Tag findet man sich nach den Ferien erschreckend schnell im Alltag wieder. Hierbei ist es wichtig, davon nicht überrumpelt zu werden. Gerade zu Beginn des neuen Schuljahrs ist ein geregelter Tagesablauf wirklich hilfreich. IMG_2460.JPG
  2. To Do-Liste führen – Vielen Schülern, die aus den Ferien kommen, fällt es schwer, pünktlich alle Hausaufgaben gemacht zu haben. To Do-Listen sind ein einfaches Mittel, um dieses Problem in den Griff zu kriegen. Wenn man die zu erledigenden Aufgaben nach der Schule gleich aus dem Hausaufgabenheft oder dem Kalender auf die To Do-Liste überträgt, ist es zum einen einfacher, über seine Pflichten den Überblick zu behalten. Zum anderen lässt sich so schneller jeden Abend kontrollieren, ob alles erledigt ist.
  3. Motivieren lassen – Waren die Sommerferien mal wieder viel zu kurz? Für die meisten vermutlich schon, doch das sollte einen nicht abhalten, in ein erfolgreiches Schuljahr zu starten. Sehr motivierend sind beispielsweise Instagram-Pages, wie waystostudy, studylikegranger oder snjstudiesAußerdem glaube ich, dass den meisten Schülern gar nicht bewusst ist, dass sie für sich selbst lernen und nicht für die Schule. Das Wissen, das man sich in dieser Zeit erarbeitet, ist die Basis für das Allgemein – und Fachwissen, das man in seinem Leben mal haben wird.
  4. Ordnung – Es gibt Schüler, die sind ordentlich, und welche, die sind es nicht. Jedoch sollte man Ordnung nicht unterschätzen. Es ist sicherlich etwas, um das man sich bemühen sollte.  Wenn man weiß, wo alles ist, spart man nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.
  5. Immer mitschreiben – Dieser Punkt ist auf jeden Fall einer der wichtigsten. Gute, saubere Mitschriften sind meiner Meinung nach die halbe Miete. Man hat nicht nur alles, was man können muss, immer schriftlich parat, sondern kann so auch schon sehr effektiv lernen. Ich schreibe immer so mit, dass ich für die meisten Arbeiten gar nicht richtig lernen muss, weil ich mir im Unterricht – durch das Aufschreiben –  den Stoff schon gut eingeprägt habe. Sinnvoll ist es auch, das Wissen aufzuschreiben, das der Lehrer bespricht, aber nicht unbedingt an die Tafel schreibt. Es ist meist nicht nur nützliches Zusatzwissen, sondern wird von vielen Lehrern erfahrungsgemäß gerne auch mal abgefragt. Dann ist es hilfreich, wenn man das Wissen nicht nur irgendwann an einem langen Schultag gehört, sondern auch aufgeschrieben hat. IMG_2455.JPG
  6. Wiederholen – Wer in Bio gut aufgepasst hat, weiß, dass man durch Wiederholen lernt. Also ist es wirklich sinnvoll, sich die Mitschriften aus den letzten Stunden einfach nochmal konzentriert durchzulesen. Schließlich schreibt man nicht umsonst mit. Das gibt einem nicht nur das Gefühl, vorbereitet zu sein, sondern erspart einem auch einen riesen Haufen von Lernstoff vor einer Arbeit. Selbst wenn man die Fakten noch nicht auswendig kann, hat man so zumindest immer einen Überblick und ist nicht komplett ahnungslos.
  7. Aus Fehlern lernt man – Schule ist wichtig, keine Frage. Aber ich bin der Meinung, dass es nicht hilft, sich Stress zu machen und alles zu ernst und streng zu nehmen. Wenn es einmal nicht so geklappt hat, wie man es sich vorgestellt hat, ist das erstmal natürlich ärgerlich. Aber es ist kein Weltuntergang und kann einem sogar dabei helfen, sich zu verbessern. Den Fehlern auf den Grund gehen und sie verstehen. Dann ist man in diesem Themengebiet garantiert sicherer.
  8. Belohnen – Falls einem die Motivation fehlt, in einer besonders stressigen Phase durchzuhalten, ist es manchmal hilfreich, sich eine Belohnung zu überlegen. Belohnen kann man sich beispielsweise durch eine Folge der Lieblingsserie nach einer Lernphase oder der Planung einer Shopping-Tour nach einer besonders anstrengenden Woche.
  9. Zeit einteilen – Panik vor Prüfungen beugt man am besten vor, indem man rechtzeitig anfängt, sich einen Überblick über den Lernstoff zu verschaffen. Wenn dies getan ist, kann man sich einen Lernplan erstellen. Sehr effektiv sind beispielsweise Lernphasen von 40 Minuten, zwischen denen man aber eine 10 Minuten Pause einlegen sollte. So kann man jeden Tag effektiv lernen, aber dennoch auch andere Dinge am Tag erledigen. Wichtig hierbei ist es wieder, den gelernten Stoff zu wiederholen, damit man ihn nicht nur für den einen Tag im Kurzzeitgedächtnis parat hat. Ein Tipp wäre es noch, immer einen Tag als Puffer vor der Prüfung einzuplanen. Falls beispielsweise an einem Tag nicht der vorgenommene Stoff geschafft wurde oder man etwas vergessen hat, fällt man so nicht gleich in Panik. Außerdem ist dieser Tag auch wunderbar zum Wiederholen und Üben geeignet. IMG_2453.JPG
  10. Abends die Schultasche packen – Das ist einer dieser 0815 Tipps, aber er ist wirklich hilfreich. Wenn man schon abends die Tasche fertig packt, ist der nächste Morgen garantiert ruhiger. Schließlich bleibt mehr Zeit fürs Bad, zum Frühstücken oder um noch ein paar Vokabeln zu wiederholen.
  11. Wie lerne ich am besten? – Man kann sehr viel Zeit sparen, wenn man weiß, wie man am effektivsten lernt. Ich persönlich brauche abends zum Beispiel viel weniger Zeit und Anstrengung um die Hausaufgaben zu erledigen oder zu lernen. Meine hilfreichste Stütze sind Karteikarten. Wenn ich das Thema von jeder Arbeit  nochmal ordentlich und komprimiert darauf notiere, muss ich fast gar nicht mehr lernen. IMG_2457.JPG
  12. Ausgleich finden – Schule ist wichtig, aber ganz bestimmt nicht alles. Man sollte Lernen zwar in seinen Alltag einbauen, aber dabei auch nicht übertreiben. In unserem Alter sollte man auch nicht zwingend jeden Tag lernen müssen. Hobbys und Freunde bilden den perfekten Ausgleich. Auch in lernintensiven Phasen ist es wichtig, dies nicht außer acht zu lassen. Wenn man schon lange am Schreibtisch sitzt, ist Sport oder ein Tee mit einer Freundin meist genau das Richtige, um das Gehirn und den Kreislauf wieder etwas in Gang zu bringen und somit später besser weiterarbeiten zu können.
  13. Ferien sind Ferien – Wenn in den Ferien nicht zwingend etwas vorbereitet werden muss, sollte man in dieser Zeit einfach mal abschalten können. Dabei sind auch Gammel-Tage wichtig, an denen einfach mal nichts getan wird.
  14. Hilfe suchen – Wenn einem bewusst wird, dass der Schulstoff oder die Menge an Themen überfordern, ist es keine Schande, sich Hilfe zu suchen. Nachhilfe wird praktisch überall angeboten und auch im Internet gibt es viele Lernportale, die eine große Stütze sein können. Wenn ich im Unterricht etwas noch nicht ganz verstanden habe oder etwas noch einmal wiederholen möchte, sehe ich gerne im Internet nach, zum Beispiel auf einem Kanal von thesimpleclub. IMG_2451.JPG
  15. Spaß haben – Manchmal ist Schule wirklich witzig. Und im Normalfall hat man Unterricht mit einem Haufen Gleichaltriger…also sind das doch gute Voraussetzungen für Spaß. Wenn man sich also am Unterrichtsgespräch beteiligt oder zumindest „aktiv zuhört“, sollte es eigentlich nicht langweilig werden. In den meisten Klassen gibt es nämlich auch viel anderes Interessantes zu hören ;).

3 Gedanken zu “Tipps für Schüler

  1. Eric & Birgit 6. September 2017 / 18:09

    Liebe Cara;Danke für deine äusserst hilfreichen Tipps.Selbst für uns noch sehr lehrreich. Ganz herzlich Eric und Birgit.Das machst du wirklich toll! Wirkt das auch bei deinen Eltern?

    Gefällt 1 Person

    • caralovesstories 6. September 2017 / 18:14

      Ich glaube schon. Meine Beiträge gefallen ihnen zumindest auch immer sehr gut.
      Und vielen Dank 😊😃

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